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Die `!albanische Sprache`! (Eigenbezeichnung: `*gjuha shqipe`* []), kurz `!Albanisch`! (`*shqipja`* []), gehört zur `F33f`_`[balkanindogermanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkanindogermanisch]`_`f `F33f`_`[Sprachgruppe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sprachgruppe]`_`f der `F33f`_`[indogermanischen Sprachfamilie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indogermanische_Sprachen]`_`f und zum `F33f`_`[Balkansprachbund`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkansprachbund]`_`f. Sie ist seit dem `F33f`_`[15. Jahrhundert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=15._Jahrhundert]`_`f schriftlich belegt und heute `F33f`_`[Amtssprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Amtssprache]`_`f in `F33f`_`[Albanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanien]`_`f, im `F33f`_`[Kosovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kosovo]`_`f und in `F33f`_`[Nordmazedonien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordmazedonien]`_`f sowie `F33f`_`[Minderheitensprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Minderheitensprache]`_`f in anderen Ländern `F33f`_`[Südosteuropas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südosteuropa]`_`f und in `F33f`_`[Italien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italien]`_`f.

Das Albanische hat zwei große `F33f`_`[Dialektgruppen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dialekt]`_`f, im Norden das `F33f`_`[Gegische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gegisch]`_`f und im Süden das `F33f`_`[Toskische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Toskisch]`_`f, die sich in zum Teil sehr unterschiedliche lokale Unterdialekte gliedern lassen (siehe dazu `*`F33f`_`[albanische Dialekte`#dialekte]`_`f`*). Die heutige albanische Schriftsprache wurde erst in der Mitte des `F33f`_`[20. Jahrhunderts`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=20._Jahrhundert]`_`f auf der Grundlage der toskischen Dialektgruppe entwickelt. `F33f`_`[1972`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1972]`_`f kam dieser Prozess auf einem Kongress in `F33f`_`[Tirana`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tirana]`_`f zum Abschluss. Seit einigen Jahren wird gefordert, verstärkt gegische Varianten in der `F33f`_`[Sprachpolitik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sprachpolitik]`_`f zu berücksichtigen.

In seinen `F33f`_`[Wortschatz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wortschatz]`_`f hat das Albanische im Lauf der Zeit `F33f`_`[Lehnwörter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lehnwort]`_`f aus dem `F33f`_`[Altgriechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f, danach aus dem `F33f`_`[Lateinischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Latein]`_`f übernommen; es folgten Entlehnungen aus dem `F33f`_`[Südslawischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südslawische_Sprachen]`_`f, (`F33f`_`[Mittel-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mittelgriechische_Sprache]`_`f)`F33f`_`[Griechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechische_Sprache]`_`f und `F33f`_`[Türkischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Türkische_Sprache]`_`f, dem `F33f`_`[Italienischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italienische_Sprache]`_`f und `F33f`_`[Französischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Französische_Sprache]`_`f sowie anderen Sprachen.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Derzeit kommen zunehmend `F33f`_`[Anglizismen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anglizismus]`_`f hinzu.

>>Contents

• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Frühste Quellen`#fr-hste-quellen]`_`f
• `F0af`_`[Die Nationalbewegung Rilindja`#die-nationalbewegung-rilindja]`_`f
• `F0af`_`[Herkunft`#herkunft]`_`f
• `F0af`_`[Verbreitung`#verbreitung]`_`f
• `F0af`_`[Dialekte`#dialekte]`_`f
• `F0af`_`[Unterschiede`#unterschiede]`_`f
• `F0af`_`[Geographische Unterteilung`#geographische-unterteilung]`_`f
• `F0af`_`[Alphabet`#alphabet]`_`f
• `F0af`_`[Phonetik und Phonologie`#phonetik-und-phonologie]`_`f
• `F0af`_`[Aussprachebesonderheiten`#aussprachebesonderheiten]`_`f
• `F0af`_`[Phonologie`#phonologie]`_`f
• `F0af`_`[Grammatik`#grammatik]`_`f
• `F0af`_`[Nomen`#nomen]`_`f
• `F0af`_`[Substantive und Determination`#substantive-und-determination]`_`f
• `F0af`_`[Deklination`#deklination]`_`f
• `F0af`_`[Pronomen`#pronomen]`_`f
• `F0af`_`[Adjektive, Präpositionen, Adverbien, Partikeln, Syntax`#adjektive-pr-positionen-adverbien-partikeln-syntax]`_`f
• `F0af`_`[Numeralien`#numeralien]`_`f
• `F0af`_`[Wortschatz`#wortschatz]`_`f
• `F0af`_`[Textbeispiele`#textbeispiele]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Geschichte

>>>Frühste Quellen

Von `F33f`_`[Albanern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albaner]`_`f als Bevölkerungsgruppe und Sprechern dieser Sprache berichteten erstmals `F33f`_`[byzantinische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Byzantinisches_Reich]`_`f Schriftsteller im 11. Jahrhundert wie `F33f`_`[Anna Komnena`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anna_Komnena]`_`f. Obwohl in keiner einheitlichen Schriftform festgehalten, begegnete man der albanischen Sprache vom Norden des heutigen `F33f`_`[Griechenlands`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechenland]`_`f bis an die heutige `F33f`_`[kroatische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kroatien]`_`f Küste. Im Jahre 1285 wird in Ragusa (dem heutigen `F33f`_`[Dubrovnik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dubrovnik]`_`f) mit dem in einem Dokument überlieferten Satz „Audivi unam vocem clamantem in monte in lingua albanesca“ (deutsch: „Ich hörte im Gebirge eine Stimme in albanischer Sprache rufend“) die Präsenz der albanischen Sprache bezeugt, was als erste Erwähnung dieser Sprache an sich gilt.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Im 14. Jahrhundert sind albanisch besiedelte Landstriche in `F33f`_`[Thessalien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thessalien_(griechische_Region)]`_`f und sogar in `F33f`_`[Attika`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Attika_(griechische_Region)]`_`f bezeugt. Im heutigen Albanien assimilierte die slawische und die `F33f`_`[romanische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkanromanisch]`_`f Bevölkerung sich langsam an die Albaner und übernahm deren Sprache. Dieser Prozess dauerte bis ins 20. Jahrhundert hinein an.

Das älteste schriftliche Zeugnis des Albanischen ist eine altgegische `F33f`_`[Taufformel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Taufe]`_`f «`*Un’te paghesont’ pr’emenit t’Atit e t’Birit e t’Spertit Senit`*» (deutsch: „Ich taufe Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“), die `F33f`_`[Pal Engjëlli`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pal_Engjëlli]`_`f (1416–1470), Erzbischof von `F33f`_`[Durrës`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Durrës]`_`f, 1462 in einem Brief niederschrieb.

Der `F33f`_`[Jerusalem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jerusalem]`_`f-Pilger `F33f`_`[Arnold von Harff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arnold_von_Harff]`_`f (1471–1505), der auf seinen Reisen auch Albanien durchquert hatte, überlieferte in seinem Reisebericht aus dem Jahr 1496 eine kurze albanisch-`F33f`_`[deutsche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Sprache]`_`f Wortliste.

Der `F33f`_`[katholische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Katholizismus]`_`f Priester `F33f`_`[Gjon Buzuku`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gjon_Buzuku]`_`f verfasste 1555 das älteste gedruckte albanische Buch, das `*`F33f`_`[Meshari`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meshari]`_`f`* ‚Messbuch‘, in einer Form des Altgegischen.

Das älteste gedruckte Werk im toskischen Albanisch – genauer in der italo-albanischen Mundart der `F33f`_`[Arbëreshë`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arbëreshë]`_`f – ist `*Mbsuame e krështerë`* (italienisch `*Dottrina cristiana`* „Christliche Lehre“) des katholischen Geistlichen `F33f`_`[Lekë Matrënga`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lekë_Matrënga]`_`f (italienisch `*Luca Matranga`*), das 1592 veröffentlicht wurde.

>>>Die Nationalbewegung Rilindja


Hauptartikel

:

Rilindja

Mit dem Aufkommen des `F33f`_`[Nationalismus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nationalismus]`_`f unter den Albanern im 19. Jahrhundert entstand – abgesehen von einzelnen Vorläufern – eine `F33f`_`[albanische Literatur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanische_Literatur]`_`f. Nach 1870 wurden die ersten Zeitungen und Zeitschriften herausgegeben. Damals wurde das Albanische je nach konfessioneller Zugehörigkeit entweder in `F33f`_`[lateinischer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lateinisches_Schriftsystem]`_`f oder in `F33f`_`[griechischer Schrift`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechisches_Alphabet]`_`f, von Muslimen auch mit `F33f`_`[arabischen Buchstaben`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arabische_Schrift]`_`f geschrieben. Um die Unklarheiten bei der Aussprache der arabischen Schrift zu beseitigen, entwickelte der muslimische Gelehrte Rexhep Voka (1847–1917) ein angepasstes arabisches Alphabet (`*`F33f`_`[Elifbaja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elifba]`_`f`*), bestehend aus 44 Konsonanten und Vokalen, das er 1911 veröffentlichte. Es wurde kaum verwendet.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f] Die Unterstützer der albanischen Nationalbewegung `*`F33f`_`[Rilindja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rilindja]`_`f`* ‚Wiedergeburt, `F33f`_`[Renaissance`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Renaissance]`_`f‘ bemühten sich Ende des 19. Jahrhunderts um die Vereinheitlichung der Schreibweise. Der Vorschlag mit dem meisten Anklang war das sogenannte „Stamboller Alphabet“ (albanisch für `F33f`_`[Istanbul`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Istanbul]`_`f) von `F33f`_`[Sami Frashëri`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sami_Frashëri]`_`f, einem bedeutenden albanischen Gelehrten, der vor allem in der `F33f`_`[osmanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Reich]`_`f Hauptstadt wirkte.

1908 trafen sich albanische Intellektuelle aus allen Teilen des Landes zum `F33f`_`[Kongress von Monastir`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kongress_von_Monastir]`_`f im heutigen nordmazedonischen `F33f`_`[Bitola`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bitola]`_`f (alb. `*Manastir`*). Auf dieser Versammlung wurde endgültig beschlossen, dass die albanische Sprache fortan ausschließlich in lateinischer Schrift geschrieben werden sollte. Als Ausgangsbasis dienten das Stamboller Alphabet und das in `F33f`_`[Shkodra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Shkodra]`_`f gebräuchliche von `F33f`_`[Gjergj Fishta`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gjergj_Fishta]`_`f entwickelte „Bashkimi-Alphabet“ (albanisch für ‚die Vereinigung‘). Man einigte sich außerdem auf eine streng `F33f`_`[phonetische Schreibweise`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Phonematische_Orthographie]`_`f mit nur zwei Sonderzeichen: `!Ç/ç`! und `!Ë/ë`!; dies waren die beiden Zeichen, die schon damals auf der französischen `F33f`_`[Schreibmaschinentastatur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schreibmaschine]`_`f zu finden waren. Alle anderen Laute des Albanischen, die keine Entsprechung im lateinischen Alphabet haben, sollten durch Buchstabenkombinationen ausgedrückt werden. Die Regelungen von 1908 sind bis heute gültig, und man kann den Kongress von Monastir mit Recht als die Geburtsstunde der albanischen `F33f`_`[Orthographie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orthographie]`_`f bezeichnen, auch wenn es noch weitere 60 Jahre dauern sollte, bis man die Dialektformen aus dem Gegischen und Toskischen zu einer allgemeinen schriftsprachlichen Norm verschmolz.

Bei der Volkszählung von 1918 in den von Österreich-Ungarn besetzten Gebieten Albaniens konnten 28,8 % der Männer und 8,8 % der Frauen in den Städten lesen und schreiben, auf dem Land aber nur 8,8 % der Männer und 0,1 % der Frauen. 23,6 % der Männer in den Städten und 1,1 % der Männer auf dem Land verwendeten die lateinische Schrift, während 9,9 % der Männer in der Stadt und 0,9 % auf dem Land in der `F33f`_`[türko-arabischen Schrift`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Alphabet]`_`f lasen und schrieben. Bei den Frauen schrieben 8,7 % in der Stadt und 0,1 % auf dem Land in der lateinischen Schrift und 0,3 % in der Stadt sowie 0,008 % auf dem Land in der osmanischen Schrift.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]

>>Herkunft

Mögliche Zwischenstationen des Albanischen auf dem Wege vom Indogermanischen sind bisher nicht eindeutig fassbar. Nicht zuletzt wegen der räumlichen Überlappung mit den historisch bekannten `F33f`_`[Illyrern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Illyrer]`_`f versuchten viele Forscher, das Albanische dem `F33f`_`[Illyrischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Illyrische_Sprache]`_`f zu verbinden, was allerdings wegen unzureichender Belege des Illyrischen nicht ganz beweisbar bleibt. Als erster äußerte der Philosoph `F33f`_`[Gottfried Wilhelm Leibniz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gottfried_Wilhelm_Leibniz]`_`f (1646–1716) diese Vermutung. Weitere Vertreter dieser Richtung waren `F33f`_`[Sprachwissenschaftler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sprachwissenschaft]`_`f wie `F33f`_`[Franz Bopp`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franz_Bopp]`_`f,`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] `F33f`_`[Gustav Meyer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gustav_Meyer_(Sprachwissenschaftler)]`_`f, `F33f`_`[Eqrem Çabej`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eqrem_Çabej]`_`f, `F33f`_`[Franz von Miklosich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franz_von_Miklosich]`_`f und `F33f`_`[Agnija Desnizkaja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Agnija_Wassiljewna_Desnizkaja]`_`f. `F33f`_`[Gustav Weigand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gustav_Weigand]`_`f nahm eine Abstammung der Albaner von den antiken `F33f`_`[Thrakern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thraker]`_`f an.

Neuerdings wies Joachim Matzinger erneut auf die Schwierigkeiten einer eindeutigen Zuordnung hin.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]

Alternativ oder ergänzend wird die vorgeschichtliche Zugehörigkeit zu einer `F33f`_`[balkan-indogermanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkanindogermanisch]`_`f Zwischenstufe vorgeschlagen, zusammen mit dem Griechischen und `F33f`_`[Armenischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Armenische_Sprache]`_`f. Das Gegenargument eines „Sprachbundes“ scheidet ja bereits für das Armenische aus. Diese Annahme wurde nicht nur von `F33f`_`[Norbert Jokl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Norbert_Jokl]`_`f,`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f] sondern weiter von Martin E. Huld`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f] und Joachim Matzinger`:cite-ref-9[`F5bf`_`[9`#cite-note-9]`_`f] erwogen. Gestützt wird diese Annahme weiterhin von einer lexikostatistischen Untersuchung`:cite-ref-10[`F5bf`_`[10`#cite-note-10]`_`f] sowie einer glottochronologischen Berechnung von `F33f`_`[S. A. Starostin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sergei_Anatoljewitsch_Starostin]`_`f.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f]

>>Verbreitung

Siehe auch

:

Liste albanischer Bevölkerungsanteile nach Staat

Der geschlossene albanische `F33f`_`[Sprachraum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sprachraum]`_`f auf der `F33f`_`[Balkanhalbinsel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkanhalbinsel]`_`f umfasst `F33f`_`[Albanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanien]`_`f, `F33f`_`[Kosovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kosovo]`_`f, die westlichen und nordwestlichen Teile `F33f`_`[Nordmazedoniens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordmazedonien]`_`f, den Nordwesten `F33f`_`[Griechenlands`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechenland]`_`f sowie einige angrenzende Landstriche in `F33f`_`[Serbien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Serbien]`_`f und `F33f`_`[Montenegro`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Montenegro]`_`f. Alteingesessene albanischsprachige Minderheiten leben in `F33f`_`[Süditalien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Süditalien]`_`f und auf `F33f`_`[Sizilien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sizilien]`_`f (siehe `F33f`_`[Arbëreshë`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arbëreshë]`_`f) sowie auf der `F33f`_`[Peloponnes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peloponnes]`_`f, in `F33f`_`[Attika`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Attika_(Landschaft)]`_`f und weiteren südgriechischen Regionen und Inseln (siehe `F33f`_`[Arvaniten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arvaniten]`_`f). In `F33f`_`[Südepirus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Epirus_(historische_Region)]`_`f lebten zudem bis vor einigen Jahrzehnten Albaner (siehe `F33f`_`[Çamen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Çamen]`_`f). Im Weiteren gibt es in `F33f`_`[Bulgarien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarien]`_`f (`F33f`_`[Mandriza`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mandriza]`_`f), `F33f`_`[Rumänien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rumänien]`_`f (`F33f`_`[Bukarest`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bukarest]`_`f, `F33f`_`[Timișoara`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Timișoara]`_`f, `F33f`_`[Iași`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Iași]`_`f, `F33f`_`[Constanța`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Constanța]`_`f, `F33f`_`[Cluj-Napoca`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cluj-Napoca]`_`f) und in der `F33f`_`[Ukraine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ukraine]`_`f (`F33f`_`[Oblast Saporischschja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oblast_Saporischschja]`_`f und `F33f`_`[Budschak`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Budschak]`_`f) kleinere Minderheiten.

Insgesamt sprechen über 7,2 Millionen Menschen die albanische Sprache, davon etwa 2,5 Millionen in Albanien, etwa 2,6 Millionen in den übrigen Balkanländern sowie mehr als zwei Millionen `F33f`_`[Auswanderer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auswanderung]`_`f weltweit.

>>Dialekte

Der mittelalbanische Fluss `F33f`_`[Shkumbin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Shkumbin]`_`f unterteilt den albanischen Sprachraum in eine nördliche `F33f`_`[gegische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gegisch]`_`f und in eine südliche `F33f`_`[toskische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Toskisch]`_`f Zone. Entlang des Flusses existiert zudem eine Übergangszone, die etwa 15 bis 20 Kilometer breit ist. Während der `F33f`_`[Rilindja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rilindja]`_`f entstanden zwei albanische Schriftsprachen für die toskische und die gegische Dialektgruppe. Die heutige albanische Standardsprache, die 1972 vereinheitlicht wurde, beruht größtenteils auf den nordtoskischen Dialekten mit einigen gegischen Elementen.`:cite-ref-12[`F5bf`_`[12`#cite-note-12]`_`f]

>>>Unterschiede

Die zwei Hauptdialektgruppen unterscheiden sich `F33f`_`[phonetisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Phonetik]`_`f, `F33f`_`[morphologisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Morphologie_(Linguistik)]`_`f und auch `F33f`_`[lexikalisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wortschatz]`_`f. Die phonetischen Unterschiede sind gering, so zum Beispiel das nasale `!â`! ​[⁠`F33f`_`[ɑ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ungerundeter_offener_Hinterzungenvokal]`_`f⁠]​ des Gegischen und das `!ë`! ​[⁠`F33f`_`[ə`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mittlerer_Zentralvokal]`_`f⁠]​ des Toskischen (`*nâna – nëna`* ‚die Mutter‘) oder auch das gegische `!n`! zwischen Vokalen gegenüber dem toskischen `!r`! (`*syni – syri`* ‚das Auge‘). Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Wörter, die im Toskischen ein „q“ haben, im Gegischen zu einem „k“ werden (`*qesh – kesh`* ‚lachen‘).

Die morphologischen Unterschiede sind umso zahlreicher; so hat das Gegische einen `F33f`_`[Infinitiv`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Infinitiv]`_`f, der dem Toskischen fehlt. Außerdem wird das `F33f`_`[Futur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Futur]`_`f im Gegischen mit dem konjugierten Verb ‚haben‘ (im Gegischen `*me pâs`*) und dem Infinitiv gebildet, während dies im Toskischen über eine unkonjugierbare Form des Verbs ‚wollen‘ (`*do`*) mit einem `F33f`_`[Relativsatz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Relativsatz]`_`f geschieht, welcher das ins Futur zu stellende Verb in konjungierter Form im `F33f`_`[Präsens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Präsens]`_`f beinhaltet. Dieser Nebensatz wird durch die `F33f`_`[Subjunktion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Konjunktion_(Wortart)]`_`f `*të`* eingeleitet. Ein Beispiel hierfür ist `*unë do të shkoj`* für ‚ich werde gehen‘.

Der Wortschatz der beiden Hauptdialektgruppen unterscheidet sich teils auch bei Wörtern für alltägliche Dinge, so heißt ‚Milch‘ im Gegischen `*tâmbël`*, im Toskischen dagegen `*qumësht`*. ‚Dorf‘ ist im Gegischen `*katûn`*, im Toskischen `*fshat`*. Der ‚Fuchs‘ heißt im Gegischen `*skile`* oder `*shpin`* und im Toskischen `*dhelpër`*. Ebenfalls geg. `*bërshê(n)`* gegenüber tosk. `*(v)enjë`* ‚Stinkwacholder; Eibe‘, `*rrêj`* – `*gënjej`* ‚lügen‘, `*krejt`* – `*fare`* ‚ganz‘, oder `*shpullë`* – `*pëllëmbë`* ‚Handfläche‘.

>>>Geographische Unterteilung

• Gegisch

• Nordwestgegisch in Nordwestalbanien und in allen albanischen Gemeinden in Montenegro (in der Nähe von `F33f`_`[Bar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bar_(Montenegro)]`_`f und `F33f`_`[Ulcinj`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ulcinj]`_`f)
• Nordostgegisch in `F33f`_`[Kosovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kosovo]`_`f, Nordostalbanien, in allen albanischen Gemeinden in Serbien und in den Gebieten um `F33f`_`[Skopje`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skopje]`_`f, `F33f`_`[Kumanovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kumanovo]`_`f, `F33f`_`[Tetovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tetovo]`_`f und `F33f`_`[Gostivar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gostivar]`_`f in Nordwestmazedonien
• Zentralgegisch in der `F33f`_`[Mirdita`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mirdita]`_`f, im nördlichen Mittelalbanien (Tirana, Durrës und `F33f`_`[Peshkopia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peshkopia]`_`f) und in Südwestmazedonien (`F33f`_`[Debar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Debar]`_`f und `F33f`_`[Struga`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Struga]`_`f)
• Südgegisch in Mittelalbanien (`F33f`_`[Kavaja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kavaja]`_`f bis `F33f`_`[Elbasan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elbasan]`_`f)

• Gegisch-toskische Übergangszone am `F33f`_`[Shkumbin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Shkumbin]`_`f (etwa 20 Kilometer breit, einschließlich Shpat und Sulova)
• Toskisch

• Nordtoskisch im Gebiet zwischen `F33f`_`[Vlora`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vlora]`_`f, `F33f`_`[Lushnja`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lushnja]`_`f, `F33f`_`[Pogradec`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pogradec]`_`f und `F33f`_`[Bilisht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bilisht]`_`f sowie innerhalb Nordmazedoniens in vielen Dörfern am `F33f`_`[Ohrid-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ohridsee]`_`f und `F33f`_`[Prespasee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prespasee]`_`f sowie als `F33f`_`[Sprachinseln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sprachinsel]`_`f verstreut in den Regionen von `F33f`_`[Bitola`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bitola]`_`f, `F33f`_`[Kruševo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kruševo]`_`f und `F33f`_`[Dolneni`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dolneni]`_`f
• Labischtoskisch an der `F33f`_`[Albanischen Riviera`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanische_Riviera]`_`f bis nach `F33f`_`[Piqeras`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Piqeras]`_`f und von `F33f`_`[Vlora`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vlora]`_`f über das `F33f`_`[Vjosatal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vjosa]`_`f bis nach `F33f`_`[Tepelena`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tepelena]`_`f (bis hier `F33f`_`[Labëria`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Labëria]`_`f) sowie `F33f`_`[Përmet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Përmet]`_`f und im Osten in den Regionen von `F33f`_`[Leskovik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leskovik]`_`f und `F33f`_`[Erseka`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erseka]`_`f
• Çamisch-Toskisch im südlichsten Albanien (`F33f`_`[Gjirokastra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gjirokastra]`_`f und `F33f`_`[Saranda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Saranda]`_`f) und früher auch in der namensgebenden `F33f`_`[Çamëria`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Çamen]`_`f in Nordwestgriechenland
• `F33f`_`[Arbëresh`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arbëreshë]`_`f-Toskisch in einigen Regionen im südlichen Italien (einschließlich `F33f`_`[Sizilien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sizilien]`_`f)
• `F33f`_`[Arvanitisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arvaniten]`_`f-Toskisch in vielen Siedlungen in Mittel- und Südgriechenland (wird meist aber als `F33f`_`[Einzelsprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Einzelsprache]`_`f angesehen)

>>Alphabet

Das albanische Alphabet besteht aus insgesamt 36 `F33f`_`[Buchstaben`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Buchstaben]`_`f, von denen sieben `F33f`_`[Vokale`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vokal]`_`f und 29 `F33f`_`[Konsonanten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Konsonant]`_`f sind. Die albanische Sprache wird vergleichsweise konsequent `F33f`_`[phonetisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Phonetische_Orthographie]`_`f geschrieben. `F33f`_`[Digraphen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digraph_(Linguistik)]`_`f, aus Konsonanten zusammengefügt, werden als eigenständige Buchstaben aufgefasst – sie gelten als untrennbare Einheiten und werden folglich in albanischen Wörterbüchern entsprechend eingeordnet.

`t
| A | B | C | Ç | D | Dh | E | Ë | F | G | Gj | H | I | J | K | L | Ll | M | N | Nj | O | P | Q | R | Rr | S | Sh | T | Th | U | V | X | Xh | Y | Z | Zh |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a | b | c | ç | d | dh | e | ë | f | g | gj | h | i | j | k | l | ll | m | n | nj | o | p | q | r | rr | s | sh | t | th | u | v | x | xh | y | z | zh |
`t

>>Phonetik und Phonologie

>>>Aussprachebesonderheiten

`t
| Buchstabe | IPA | Beschreibung |
|---|---|---|
| c | ​[⁠ t͡s ⁠]​ | Stimmlose alveolare Affrikate wie in dt. Z ar |
| ç | ​[⁠ t͡ʃ ⁠]​ | Stimmlose postalveolare Affrikate wie in dt. Tsch eche |
| dh | ​[⁠ ð ⁠]​ | Stimmhafter dentaler Frikativ wie in engl. th is |
| ë | ​[⁠ ɜ ⁠]​ / ​[⁠ ə ⁠]​ | betont: wie das o in engl. w o rse ( BE ), ähnelt dem offenen ö in dt. k ö nnen; unbetont: e wie in dt. Matt e ( Schwa ), am Wortende oft kaum hörbar. |
| gj | ​[⁠ ɟ ⁠]​ | Stimmhafter palataler Plosiv wie gy im Ungarischen ; ähnlich wie dt. dj |
| ll | ​[⁠ ɫ ⁠]​ | velarisierter stimmhafter lateraler alveolarer Approximant wie л in russ. л aмпa/ l ampa oder l im Kölschen und Niederländischen |
| nj | ​[⁠ ɲ ⁠]​ | Stimmhafter palataler Nasal wie in Lasa gn e |
| q | ​[⁠ c ⁠]​ | Stimmloser palataler Plosiv palatales t, t + leichtes sch, etwas weniger stark als ç; ähnlich wie tj in dt. Ma tj es alternative Aussprache: tj oder kj, weit hinten gesprochen (v. a. Nordmazedonien) |
| r | ​[⁠ ɾ ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Tap einschlägiges Zungenspitzen- r ; wie span. r in pe r o |
| rr | ​[⁠ r ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Vibrant gerolltes Zungenspitzen- r wie im Bairischen |
| sh | ​[⁠ ʃ ⁠]​ | Stimmloser postalveolarer Frikativ wie in dt. Sch ule |
| th | ​[⁠ θ ⁠]​ | Stimmloser dentaler Frikativ wie in engl. th ink |
| v | ​[⁠ v ⁠]​ | Stimmhafter labiodentaler Frikativ wie in dt. W al |
| x | ​[⁠ d͡z ⁠]​ | Stimmhafte alveolare Affrikate wie in engl. wor ds |
| xh | ​[⁠ d͡ʒ ⁠]​ | Stimmhafte postalveolare Affrikate wie in dt. Dsch ungel |
| y | ​[⁠ y ⁠]​ | Gerundeter geschlossener Vorderzungenvokal wie in dt. gr ü n |
| z | ​[⁠ z ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Frikativ stimmhaftes s , wie in dt. S onne |
| zh | ​[⁠ ʒ ⁠]​ | Stimmhafter postalveolarer Frikativ stimmhaftes sch , wie in frz. j ournal |
`t

>>>Phonologie

Das Toskisch-Albanische (Süd-Albanien, Arvanitika, Arbëresh, Südwest-Mazedonien) hat 29 `F33f`_`[Konsonanten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Konsonant]`_`f und sieben `F33f`_`[Vokale`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vokal]`_`f. Die Betonung liegt meist auf der vorletzten `F33f`_`[Silbe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Silbe]`_`f. Das Gegisch-Albanische (Nord-Albanien, Kosovo, Nordwest-Mazedonien, Südost-Montenegro, Süd-Serbien) besitzt darüber hinaus noch diese Konsonanten, Vokale und `F33f`_`[Nasalvokale`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nasalvokal]`_`f, die im Toskischen fehlen: `*ɑ, ɒ, ɪ, ŋ, ɳ, ø, ɔ, ɹ, ʊ, ʏ.`*

`t
| | bilabial | labio- dental | dental | alveolar | velarisiert alveolar | post- alveolar | retroflex | palatal | velar | glottal |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Plosive | ​ p ​ ​ b ​ | | | ​ t ​ ​ d ​ | | | | ​ c ​ ​ ɟ ​ | ​ k ​ ​ ɡ ​ | |
| Affrikaten | | | | ​ t͡s ​ ​ d͡z ​ | | ​ t͡ʃ ​ ​ d͡ʒ ​ | | | | |
| Nasale | ​ m ​ | | | ​ n ​ | | | ​ ɳ ​ ¹ | ​ ɲ ​ | ​ ŋ ​ ¹ | |
| Flaps / Vibranten | | | | ​ ɾ ​ ​ r ​ | | | | | | |
| Frikative | | ​ f ​ ​ v ​ | ​ θ ​ ​ ð ​ | ​ s ​ ​ z ​ | | ​ ʃ ​ ​ ʒ ​ | | | | ​ h ​ |
| Approximanten | | | | ​ ɹ ​ ¹ | | | | ​ j ​ | | |
| Laterale | | | | ​ l ​ | ​ ɫ ​ | | | | | |
`t

¹ Diese Phoneme kommen nur im Gegisch-Albanischen vor.

`t
| | vorn | zentral | hinten |
|---|---|---|---|
| geschlossen | ​ i ​ ​ y ​ | | ​ u ​ |
| mittel | ​ ɛ ​ | ​ ə ​ | ​ ɔ ​ |
| offen | | ​ a ​ | |
`t

>>Grammatik

Die `F33f`_`[Grammatik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grammatik]`_`f des Albanischen weist in der Struktur Ähnlichkeiten mit vielen anderen `F33f`_`[indogermanischen Sprachen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indogermanische_Sprachen]`_`f auf. Albanisch besitzt die gleichen `F33f`_`[Diathesen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diathese_(Linguistik)]`_`f wie das `F33f`_`[Griechische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechische_Sprache]`_`f (Aktiv und Mediopassiv) `:cite-ref-13[`F5bf`_`[13`#cite-note-13]`_`f]`:cite-ref-14[`F5bf`_`[14`#cite-note-14]`_`f] und ist relativ reicher an `F33f`_`[Modi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Modus_(Grammatik)]`_`f- und `F33f`_`[Temporaformen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tempus]`_`f als das Griechische. Albanisch hat drei Modi (`F33f`_`[Admirativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Admirativ]`_`f, `F33f`_`[Optativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Optativ]`_`f und `F33f`_`[Konditional`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Konditionalis]`_`f), die in der griechischen Grammatik fehlen (wobei das `F33f`_`[Altgriechische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f noch einen Optativ besaß).`:cite-ref-15[`F5bf`_`[15`#cite-note-15]`_`f]`:cite-ref-16[`F5bf`_`[16`#cite-note-16]`_`f] Zudem besitzt Albanisch auch bestimmte `F33f`_`[Suffix`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Suffix]`_`f`F33f`_`[artikel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Artikel_(Wortart)]`_`f wie `F33f`_`[Rumänisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rumänische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[Bulgarisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[Mazedonisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mazedonische_Sprache]`_`f`:cite-ref-17[`F5bf`_`[17`#cite-note-17]`_`f]`:cite-ref-18[`F5bf`_`[18`#cite-note-18]`_`f] und die `F33f`_`[nordgermanischen Sprachen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordgermanische_Sprachen]`_`f (`F33f`_`[Färöisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Färöische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[Isländisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Isländische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[Dänisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dänische_Sprache]`_`f, `F33f`_`[Norwegisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Norwegische_Sprache]`_`f und `F33f`_`[Schwedisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwedische_Sprache]`_`f).

Die Parallelen mit `F33f`_`[Griechisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechische_Sprache]`_`f, Rumänisch, Bulgarisch und Mazedonisch lassen sich aus dem langen und intensiven Kontakt der Träger dieser Sprachen untereinander erklären. Mit dem Modell des `F33f`_`[Balkansprachbundes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkansprachbund]`_`f werden diese Phänomene und Gemeinsamkeiten erfasst.

>>>Nomen

Die albanische Sprache besitzt in der Hauptsache zwei `F33f`_`[Genera`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genus]`_`f: Maskulinum und Femininum. Neutra finden sich nur noch als Relikte in der heutigen Sprache.

>>>Substantive und Determination

Albanische `F33f`_`[Substantive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Substantiv]`_`f werden nach der grammatischen Kategorie `F33f`_`[Determination`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Determination_(Linguistik)]`_`f flektiert und kennen daher zwei Grundformen (siehe auch Tabelle unten):

• die `*indefinite`* oder `*unbestimmte`* Form, die für alle `F33f`_`[Maskulina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maskulinum]`_`f und `F33f`_`[Feminina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Femininum]`_`f aus dem bloßen Stamm besteht.
• die `*definite`* oder `*bestimmte`* Form, die mit einem `F33f`_`[Suffix`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Suffix]`_`f gebildet wird und sich aus dem definiten `F33f`_`[Artikel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Artikel_(Wortart)]`_`f entwickelt hat.

>>>>Maskulina und Feminina

• `!Maskulina`!: die Endungen (oder Suffixe) für die Bildung der Maskulina sind in der Regel `*-i`*, nach velarem Stammauslaut (`*k`*, `*g`* oder `*q`*) `*-u`*. Die Funktionen von `*-i`* und `*-u`* sind ungefähr mit einem deutschen „der“ vergleichbar, allerdings nicht identisch, da bei albanischen Nachnamen diese Endungen eher einem „von der/dem/ihm“ entsprechen.

• Einige indefinite Substantive enden mit `*-ri`* und formen Maskulina. Hierbei handelt es sich um wenige Wörter. Eine standardalbanische/`F33f`_`[toskische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Toskisch]`_`f Endung `*-ri`* geht zurück auf eine nordalbanische (`F33f`_`[gegische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gegisch]`_`f) Endung `*-ni`*. Anders als beim toskischen Dialekt ist der originale /n/-Laut im Gegischen erhalten geblieben und hat sich nicht zu einem `*r`*-Laut verschoben (siehe `F33f`_`[Rhotazismus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhotazismus]`_`f).`:cite-ref-19[`F5bf`_`[19`#cite-note-19]`_`f] Auch hier ist die Funktion von `*-ri`* ungefähr mit einem Deutschen „der“ vergleichbar (allerdings auch nicht identisch).

• `!Feminina`!: die meisten indefiniten Substantive, die mit `*-ë`* enden, bilden in der definiten Form Feminina auf `*-a`* (wobei es auch Ausnahmen gibt). Indefinite Substantive, die auch mit `*-ë`* enden, aber mit `*-i`* Maskulina formen („djal`!ë`!“ > „djal`!i`!“ („Junge“ > „`!der`! Junge“)). Andere definite Endungen für Feminina sind `*-ja`*, `*-ia`*.

Ein Überblick über die wichtigsten Muster:

`t
| | maskulin | maskulin | Übersetzung | feminin | feminin | Übersetzung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | unbestimmt | bestimmt | ohne / mit Artikel | unbestimmt | bestimmt | ohne / mit Artikel |
| Standardflexion | diell | diell- i | Sonne / die Sonne f. | hёn ё | hёn- a | Mond / der Mond m. |
| Standardflexion | yll | yll- i | Stern / der Stern m. | frym ë | frym- a | Atem / der Atem m. |
| Standardflexion | ujk | ujk- u | Wolf / der Wolf m. | ujk ё | ujk- a | Wölfin / die Wölfin f. |
| Standardflexion | zog | zog- u | Vogel / der Vogel m. | vajz ё | vajz- a | Mädchen / das Mädchen n. |
| Unregelmäßig | sy | sy- ri | Auge / das Auge n. | r e | r e - ja | Wolke / die Wolke f. |
| Unregelmäßig | vёll a | vёll a - i | Bruder / der Bruder m. | mot ёr | mot- ra | Schwester / die Schwester f. |
| Unregelmäßig | njer i | njer i - u | Mensch / der Mensch m. | gru a | gru a - ja | Frau / die Frau f. |
| Unregelmäßig | djal ë | djal- i | Junge / der Junge m. | lidhj e | lidhj- a | Verbindung / die Verbindung f. |
| Unregelmäßig | Joz ë | Joz- a | Jose(ph) / der Jose(ph) m. | Shkurt e | Shkurt- ja | Kurze / die Kurze f. |
`t

Dies entspricht ungefähr den deutschen Substantiven, die einen bestimmten oder unbestimmten `F33f`_`[Artikel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Artikel_(Wortart)]`_`f bei sich führen. Die `F33f`_`[syntaktischen Funktionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Syntaktische_Funktion]`_`f sind aber nicht ganz deckungsgleich.

Im Gegensatz zum Deutschen gilt dies auch für `F33f`_`[(Eigen-)Namen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eigenname]`_`f: Bedeutung hat die Unterscheidung von bestimmter und unbestimmter Form somit für die korrekte Form von Lexikoneinträgen albanischer Orte und Personen in Fremdsprachen. Bei Städten, die `*definit`* auf `*-a`* enden („Tiran`!a`!“), wird im Deutschen in Anlehnung an die italienische Praxis diese Form verwendet. Endet ein Name definit auf `*-i`* („Durrës`!i`!“) wird die `*unbestimmte`* endungslose Form (in diesem Fall „Durrës“) bevorzugt. Siehe dazu auch die `*`F33f`_`[Liste der Städte in Albanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Städte_in_Albanien]`_`f`*. Auf albanischen Landkarten wird dagegen normalerweise durchgehend die unbestimmte Form verwendet („Tiran`!ë`!“).

Albanische Vor- und Nachnamen besitzen auch definite und indefinite Formen. Bei männlichen Vornamen werden meistens die indefiniten Formen bevorzugt und zur Registrierung der Namen (für Geburtsscheine, Pässe etc.) verwendet. Bei weiblichen Vornamen werden eher die definiten Formen bevorzugt für die Registrierung der Namen verwendet.

Sehr formenreich und unregelmäßig ist die `F33f`_`[Pluralbildung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Plural]`_`f der albanischen Substantive. Insgesamt existieren etwas über 100 verschiedene Endungsformen. Einige umfassen nur sehr wenige Wörter, andere sind häufig vertreten.

>>>Deklination

Die `F33f`_`[Deklination`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deklination_(Grammatik)]`_`f des Standard-Albanischen umfasst fünf `F33f`_`[Fälle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kasus]`_`f (`F33f`_`[Nominativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nominativ]`_`f, `F33f`_`[Akkusativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Akkusativ]`_`f, `F33f`_`[Dativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dativ]`_`f, `F33f`_`[Genitiv`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genitiv]`_`f, `F33f`_`[Ablativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ablativ]`_`f). Genitiv und Dativ weisen die gleichen Formen auf, nur wird beim Genitiv, aber nicht beim Dativ, eine `F33f`_`[Präposition`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Präposition]`_`f (i/e/të/së) hinzugefügt. Der 6. Kasus `F33f`_`[Vokativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vokativ]`_`f ist kein fundamentaler Kasus im Standard-Albanischen. Allerdings wird der Vokativ`:cite-ref-20[`F5bf`_`[20`#cite-note-20]`_`f] in der Alltagssprache in der Anrede gebraucht und ist optional. Einige albanische Unterdialekte besitzen auch einen `F33f`_`[Lokativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lokativ]`_`f.`:cite-ref-21[`F5bf`_`[21`#cite-note-21]`_`f] Die Deklination hängt ab vom Genus des Wortes und seiner Definitheit. Die `F33f`_`[Flexion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flexion]`_`f erfolgt sowohl über Wortendungen (Suffixartikel) als auch mit Hilfe vorangestellter Artikel (i/e/të/së). Im Vergleich zur Pluralbildung sind die Deklinationen für die Singularbildung regelmäßiger.

• Beispiel „yll, ylli“ `*m.`* („Stern, der Stern“)

`t
| | Singular | Singular | Plural | Plural |
|---|---|---|---|---|
| | unbestimmt | bestimmt | unbestimmt | bestimmt |
| Nominativ | yll | yll- i | yj- e | yj- et |
| Akkusativ | yll | yll- in | yj- e | yj- et |
| Dativ | yll- i | yll- it | yj- eve | yj- evet |
| Genitiv (i/e/të/së) | yll- i | yll- it | yj- eve | yj- evet |
| Ablativ | yll- i | yll- it | yj- esh | yj- evet |
`t

>>>Pronomen

Die `F33f`_`[Personalpronomina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Personalpronomen]`_`f im Albanischen werden in der 2. Person nach `F33f`_`[Respekt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Höflichkeitsform]`_`f und in der 3. Person nach `F33f`_`[Genus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genus]`_`f differenziert:

`t
| Person | sekundäre Kategorie | sekundäre Kategorie | Singular | Plural |
|---|---|---|---|---|
| 1. | – | – | unë ‚ich‘ | ne ‚wir‘ |
| 2. | Respekt | einfach | ti ‚du‘ | ju ‚ihr‘ |
| 2. | Respekt | höflich | Ju ‚Sie‘ | Ju ‚Sie‘ |
| 3. | Genus | maskulin | ai ‚er‘ | ata ‚sie‘ |
| 3. | Genus | feminin | ajo ‚sie‘ | ato ‚sie‘ |
`t

>>>Adjektive, Präpositionen, Adverbien, Partikeln, Syntax

>>>>Adjektive

Die `F33f`_`[Adjektive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adjektiv]`_`f stehen normalerweise hinter dem Substantiv, das sie modifizieren. Ein Großteil von ihnen hat einen vorangestellten Artikel `*i`* (maskulin) und `*e`* (feminin). Beispiel: `*qyteti i madh`* = die große Stadt; `*motra e madhe`* = die große Schwester. Eine andere Gruppe von Adjektiven hat keinen Artikel. Beispiel: `*makina efikase`* = die effiziente Maschine. Steht ein `F33f`_`[Adverb`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adverb]`_`f zwischen einem Adjektiv und einer verbindenden `F33f`_`[Partikel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Partikel_(Grammatik)]`_`f, so nimmt letzteres die definite Form an. Verbindende Partikeln stimmen mit dem Nomen in `F33f`_`[Genus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genus]`_`f, `F33f`_`[Kasus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kasus]`_`f und `F33f`_`[Numerus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Numerus]`_`f überein.

>>>>Präpositionen

Die meisten Präpositionen verlangen im Albanischen entweder den `F33f`_`[Ablativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ablativ]`_`f oder den `F33f`_`[Akkusativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Akkusativ]`_`f. Darüber hinaus gibt es einige Präpositionen mit `F33f`_`[Nominativ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nominativ]`_`f (Beispiel: `*nga`* = aus, von) und mehrere komplexe Präpositionen, die den `F33f`_`[Genitiv`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genitiv]`_`f verlangen (Beispiel: `*për shkak të = `*aufgrund).

>>>Numeralien

`t
| | Kardinalzahl | Kardinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | Maskulinum | Femininum | Singular | Singular | Singular | Singular | Plural | Plural |
| | Maskulinum | Femininum | Maskulinum | Maskulinum | Femininum | Femininum | Maskulinum und Femininum | Maskulinum und Femininum |
| | Maskulinum | Femininum | Indefinit | Definit | Indefinit | Definit | Indefinit | Definit |
| 1 | një | një | i parë | i pari | e parë | e para | të parë | e parët |
| 2 | dy | dy | i dytë | i dyti | e dytë | e dyta | të dytë | e dytët |
| 3 | tre | tri | i tretë | i treti | e tretë | e treta | të tretë | e tretët |
| 4 | katër | katër | i katërt | i katërti | e katërt | e katërta | të katërtë | e katërtët |
| 5 | pesë | pesë | i pestë | i pesti | e pestë | e pesta | të pestë | e pestët |
| 6 | gjashtë | gjashtë | i gjashtë | i gjashti | e gjashtë | e gjashta | të gjashtë | e gjashtët |
| 7 | shtatë | shtatë | i shtatë | i shtati | e shtatë | e shtata | të shtatë | e shtatët |
| 8 | tetë | tetë | i tetë | i teti | e tetë | e teta | të tetë | e tetët |
| 9 | nëntë | nëntë | i nëntë | i nënti | e nëntë | e nënta | të nëntë | e nëntët |
| 10 | dhjetë | dhjetë | i dhjetë | i dhjeti | e dhjetë | e dhjeta | të dhjetë | e dhjetët |
| 11 | njëmbëdhjetë („eins auf Zehn“) | njëmbëdhjetë („eins auf Zehn“) | i njëmbëdhjetë | i njëmbëdhjeti | e njëmbëdhjetë | e njëmbëdhjeta | të njëmbëdhjetë | e njëmbëdhjetët |
| 20 | njëzetë („ ein Zwanziger “) | njëzetë („ ein Zwanziger “) | i njëzetë | i njëzeti | e njëzetë | e njëzeta | të njëzetë | e njëzetët |
| 21 | njëzetë e një („zwanzig und eins“) | njëzetë e një („zwanzig und eins“) | i njëzetenjëtë | i njëzetenjëti | e njëzetenjetë | e njëzetenjëta | të njëzetenjëtë | e njëzetenjëtët |
| 30 | tridhjetë („drei Zehner“) | tridhjetë („drei Zehner“) | i tridhjetë | i tridhjeti | e tridhjetë | e tridhjeta | të tridhjetë | e tridhjetët |
| 40 | dyzetë („zwei Zwanziger“) | dyzetë („zwei Zwanziger“) | i dyzetë | i dyzeti | e dyzetë | e dyzeta | të dyzetë | e dyzetët |
| 50 | pesëdhjetë („fünf Zehner“) | pesëdhjetë („fünf Zehner“) | i pesëdhjetë | i pesëdhjeti | e pesëdhjetë | e pesëdhjeta | të pesëdhjetë | e pesëdhjetët |
| 60 | gjashtëdhjetë („sechs Zehner“) | gjashtëdhjetë („sechs Zehner“) | i gjashtëdhjetë | i gjashtëdhjeti | e gjashtëdhjetë | e gjashtëdhjeta | të gjashtëdhjetë | e gjashtëdhjetët |
| 100 | njëqind („ein Hunderter“) | njëqind („ein Hunderter“) | i njëqindtë | i njëqindti | e njëqindtë | e njëqindta | të njëqindtë | e njëqindtët |
| 1000 | njëmijë („ein Tausender“) | njëmijë („ein Tausender“) | i njëmijëtë | i njëmijëti | e njëmijëtë | e njëmijëta | të njëmijëtë | e njëmijëtët |
`t

>>Wortschatz

Der albanische Wortschatz übernahm Lehnwörter aus dem Altgriechischen, danach aus dem Lateinischen; es folgten Entlehnungen aus dem Südslawischen, (Mittel-)Griechischen und `F33f`_`[Türkischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanische_Sprache]`_`f, dem Italienischen und Französischen sowie anderen Sprachen. Derzeit kommen zunehmend `F33f`_`[Anglizismen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f hinzu. Insgesamt scheint das Albanische mehr als 90 % seines ursprünglichen Wortschatzes zugunsten dieser Fremdwörter verloren zu haben.`:cite-ref-22[`F5bf`_`[22`#cite-note-22]`_`f] Von all diesen fremden Einflüssen waren am tiefgreifendsten die Entlehnungen aus dem Lateinischen der klassischen Zeit und seiner romanischen Nachfolger, sodass mehr als 60 % des albanischen Wortschatzes lateinische Wurzeln hat. Daher wurde das Albanische früher fälschlicherweise oft für eine `F33f`_`[romanische Sprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Romanische_Sprachen]`_`f gehalten.`:cite-ref-23[`F5bf`_`[23`#cite-note-23]`_`f]

Siehe auch

:

Liste albanischer Exonyme für deutsche Toponyme

>>Textbeispiele

`*`*Të gjithë njerëzit lindin të lirë dhe të barabartë në dinjitet dhe në të drejta. Ata kanë arsye dhe ndërgjegje dhe duhet të sillen ndaj njëri tjetrit me frymë vëllazërimi.`*`*

`*„“`*

`*„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“`*


Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

, Artikel 1

`*`*Me emrin e All-llahut, Mëshiruesit, Mëshirëbërësit! Falënderimi i takon All-llahut, Zotit të botërave! Mëshiruesit, Mëshirëbërësit! Sunduesit të Ditës së Gjykimit! Ty të adhurojmë dhe prej Teje ndihmë kërkojmë! Udhëzona në rrugën e drejtë! Në rrugën e atyre ndaj të cilëve ke bekimin, e jo në të atyre që je i hidhëruar, dhe që kanë humbur! Amin!`*`*

`*„“`*

`*„Im Namen Gottes, des Allergnädigsten, des Gnadenspenders! Aller Preis gebührt Gott allein, dem Erhalter aller Welten, dem Allergnädigsten, dem Gnadenspender, dem Herrn des Tages des Gerichts! Dich allein beten wir an; und zu Dir allein wenden wir uns um Hilfe. Leite uns den geraden Weg – den Weg jener, denen Du Deine Segnungen erteilt hast, nicht jener, die (von Dir) verdammt wurden, noch jener, die irregehen! Amen!“`*


Koran

, Sure

al-Fātiha

`*`*Ati ynë që je në qiell, u shenjtëroftë emri Yt. Ardhtë mbretëria Jote, u bëftë dëshira Jote, si në qiell, ashtu dhe mbi dhé. Bukën tonë të përditshme epna ne sot, dhe falna fajet tona, sikundër dhe ne ua falim fajtorëve tanë. Dhe mos na shtjer në ngasje, por shpëtona nga i ligu. Sepse jotja është mbretëria e fuqia e lavdia në jetët të jetëvet. Amin.`*`*

`*„“`*

`*„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“`*


Bibel

,

Vaterunser

>>Literatur

`!Sprachdenkmäler`!

• Eqrem Çabej (Hrsg.): `*Meshari des `F33f`_`[Gjon Buzuku`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gjon_Buzuku]`_`f von 1555`*. Tirana 1968 (albanisches Messbuch).
• Joachim Matzinger: `*Der altalbanische Text Mbsuame e Krështerë (Dottrina Cristiana) des `F33f`_`[Lekë Matrënga`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lekë_Matrënga]`_`f von 1592. Eine Einführung in die albanische Sprachwissenschaft.`* (= Jenaer indogermanische Textbearbeitung. 3). Verlag J. H. Röll, Dettelbach 2006. ISBN 3-89754-117-3.
• `F33f`_`[Armin Hetzer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Armin_Hetzer]`_`f: `*Das dreisprachige Wörterverzeichnis von Theodoros Anastasiu Kavalliotis aus `F33f`_`[Moschopolis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Voskopoja]`_`f, gedruckt 1770 in Venedig, albanisch – deutsch – neugriechisch – aromunisch.`* Hamburg 1981.

`!Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte`!

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• Eqrem Çabej: `*Studime etimologjike në fushë të shqipes`*. 7 Bände. Akademia et Shkencave, Tiranë 1976–2014.
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• Vladimir Orel: `*A Concise Historical Grammar of the Albanian Language.`* Brill, Leiden 2000.
• Vladimir Orel: `*Albanian Etymological Dictionary`*. Brill, Leiden / Boston / Köln 1998. (reichhaltig, aber unzuverlässig; schweigt „Pokorny“ tot)
• Justin Rrota: `*Për historinë e alfabetit shqip dhe studime të tjera gjuhësore.`* Shkodra 1936 (Nachdruck von 2005.)
• Stefan Schumacher / Joachim Matzinger: `*Die Verben des Altalbanischen: Belegwörterbuch, Vorgeschichte und Etymologie`*. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2013. ISBN 978-3-447-06448-4.
• Gunnar Svane: `*Slavische Lehnwörter im Albanischen`*. Aarhus University Press, Århus 1992.
• Kolec Topalli: `*Fonetika historike e gjuhës shqipe`*. Dituria, Tiranë 2007.
• Johann Georg von Hahn: `*Albanesische Studien`*. 3 Bände. F. Mauko, Jena 1854 (Digitalisat), darin: Das albanesische Alphabet, Beiträge zu einer Grammatik des toskischen Dialektes, Albanesische Sprachproben, Beiträge zu einem albanesisch-deutschen Lexikon, Deutsch-albanesisches Verzeichnis der in dem albanesisch-deutschen Lexikon enthaltenen Wörter.
• Xhelal Ylli: `*Das slawische Lehngut im Albanischen.`* Teil 1: `*Lehnwörter`*, Teil 2: `*Ortsnamen`*. 2 Bände. Verlag Otto Sagner, München 1997 und 2000.

`!Lehrbücher, Wörterbücher, Grammatiken`!

• Oda Buchholz, `F33f`_`[Wilfried Fiedler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilfried_Fiedler_(Slawist)]`_`f, Gerda Uhlisch, `F33f`_`[Ardian Klosi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ardian_Klosi]`_`f: `*Handwörterbuch Albanisch`*, Langenscheidt, München 2000, ISBN 978-3-468-05395-5.
• Oda Buchholz, Wilfried Fiedler: `*Albanische Grammatik`*, Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1987, ISBN 978-3-324-00025-3.
• Dritan Halili: `*Rechtswörterbuch Deutsch-Albanisch / Albanisch-Deutsch`*. Buske, Hamburg 2008, ISBN 978-3-87548-507-3
• Dritan Halili: `*Wirtschaftswörterbuch Deutsch-Albanisch`*. Buske, Hamburg 2005, ISBN 978-3-87548-385-7
• `F33f`_`[Armin Hetzer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Armin_Hetzer]`_`f: `*Lehrbuch der vereinheitlichten albanischen Schriftsprache`*. Buske, Hamburg 2007, 6. Auflage, ISBN 978-3-87548-444-1.
• `F33f`_`[Armin Hetzer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Armin_Hetzer]`_`f: `*Taschenwörterbuch Albanisch-Deutsch / Deutsch-Albanisch`*. Buske, Hamburg 2009, ISBN 978-3-87548-536-3
• Christiane und Axel Jaenicke: `*Albanisch Wort für Wort`*, Kauderwelsch Band 65, Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89416-255-9.
• Wolfgang Koeth, Saskia Drude: `*Kosovo-Albanisch Wort für Wort`*, Kauderwelsch Band 221, Edition Tirta, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89416-579-6.
• Pandeli Pani: `*Albanisch intensiv. Lehr- und Grammatikbuch mit einer CD der Texte und Dialoge im MP3-Format`*, Harrassowitz, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05332-7.
• Basil Schader, Fadil Rexhepi: `*Die Wörterbrücke. Schulwörterbuch Deutsch-Albanisch, Albanisch-Deutsch, Übersichten – Ura e fjalëve. Fjalor shkollor Gjermanisht-Shqip, Shqip-Gjermanisht, Vështrimet`*, 6. Auflage, Zürich 2006, Lehrmittelverlag des Kantons Zürich, ISBN 978-3-906718-28-6.
• Gjovalin Shkurtaj, Enver Hysa: `*Gjuha shqipe për të huajt dhe shqiptarët jashtë atdheut`*, Botimet Toena, Tirana 2001, ISBN 99927-1-454-9.
• Emine Teichmann: `*Albanisch als Fremdsprache, Shqipja si gjuhë e huaj`*. ISBN 978-99947-721-8-6.

>>Weblinks

Commons

: Albanische Sprache

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikisource: Albanische Wörterbücher

– Quellen und Volltexte

• Albanisches Online-Wörterbuch (mit 40.000 Lemmata); einsprachig.
• fjalorth.de – Online-Wörterbuch Albanisch-Deutsch
• Fjalor.de Online-Wörterbuch Albanisch-Deutsch
• Kleiner Albanisch-Sprachkurs mit Audioausgabe
• Kostenfreies Programm der ‚Albanische Katholische Gemeinde Deutschland‘ für Übersetzungen von/in Albanisch-Deutsch-Englisch, zum Download
• Die albanische Sprache, von Robert Elsie (englisch)
• Albanische Dialekte, von Robert Elsie (englisch)
• glottothèque - Ancient Indo-European Grammars online, (englisch) eine Onlinesammlung von Videos zu indogermanischen Sprachen, produziert von der Georg-August-Universität Göttingen

>>Einzelnachweise

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